Deutsch/English

FCI-Standard  BARSOI

Der Hund der Zaren, der Zar der Hund

FEDERATION CYNOLOGIQUE INTERNATIONALE (AISBL)
SECRETARIAT GENERAL: 13, Place Albert 1er B – 6530 Thuin (Belgien)
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21.04.2020/ DE

FCI-Standard Nr. 193

RUSSKAYA PSOVAYA BORZAYA

(Barsoi – Russischer Jagdwindhund)

FCI-St. Nr. 193 / 21.04.2020

ÜBERSETZUNG: Firma Skrivanek / Offizielle Originalsprache:
EN. Durch den VDH überprüft.

URSPRUNG: Russland.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN
OFFIZIELLEN STANDARDS: 04.09.2019

VERWENDUNG: Jagdwindhund, Renn- und Coursinghund.
Der Barsoi ist ein Jagdwindhund, der vorrangig für die Hasen- und
Fuchsjagd eingesetzt wurde, selten für die Wolfsjagd. Er kombiniert
große Lebhaftigkeit mit Ausdauer und der Fähigkeit, das Wild sofort
zu fassen. Geeignet für Coursing und Rennen.
KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 10 Windhunde
Sektion 1 Langhaarige oder befederte
Windhunde
Mit Arbeitsprüfung

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS: Die Geschichte des
Barsois geht zurück auf den Mongolensturm im XV. Jahrhundert.
Die Tataren verwendeten Jagdwindhunde arabischen Ursprungs –
Koutsi, während die russischen Jäger nicht über Jagdwindhunde
verfügten; sie jagten mit den außerordentlich starken LoshayaHunden, die ein Reh oder sogar einen Elch angehen und töten
konnten.
Aus einer Kreuzung von Koutsi und Loshaya entstand der Prototyp
des Barsois. Diese Hunde waren im Gebetbuch des Großfürsten
Wassili III., dem Vater von Iwan dem Schrecklichen, abgebildet. Im
XVI. bis XVII. Jahrhundert wurde den Nachkommen dieser Hunde
durch neues Blut von Polski Chart (Polnischer Windhund) der Adel
hinzugefügt. Der Ruhm dieser Hunde wuchs und überschritt bald die
Grenzen des Zarenreiches.
Die weitere Entwicklung der Rasse wurde durch eine Kreuzung mit
dem Klock beeinflusst – ein riesiger, starker und scharfer rauhaariger
Windhund aus Kurland. Deren Nachkommen waren schon Hunde
ohne Bart, mit langem, feinem Haar. Diese markierten die Anfänge
des „Gustopsovy“-B

 

Zur gleichen Zeit taucht auch durch das Hinzufügen von GreyhoundBlut

in die Rasse der „Chistopsovy“-Barsoi auf. Gebirgsjagdhunde
(Gorski) und die für ihre Ausdauer bekannten Windhunde der Krim
wurden erst später verwendet.
Durch die Kreuzung dieser verschiedenen Rassen entstand der
Barsoi. Die Scharfsicht, Agilität und Geschicklichkeit des Barsoi bei
der Verfolgung der Beute, die Fähigkeit zur blitzschnellen
Beschleunigung, das sofortige Fassen des Wildes, seine Wildheit und
sein Mut – all diese wichtigen Eigenschaften haben sich als sehr
nützlich erwiesen, um das Wild im unwegsamen Gelände zu jagen.
Die Barsois wurden auch erfolgreich für die Jagd in der Steppe
eingesetzt, wo über längere Distanzen gearbeitet werden musste.
Im XVIII. und XIX. Jahrhundert kam die Jagd mit großen
Windhund- und Hundemeuten und speziellen Pferden – „Hunter“
(Jäger) genannt – auf. Eine solche Jagd umfasste mehrere hundert
Hunde, die sich hinsichtlich des Typs und der Arbeitsfähigkeiten
voneinander unterschieden. Die berühmteste unter ihnen war die
Perchino-Jagd des Großfürsten Nikolaj Nikolajewitsch, die wegen
der exquisiten Schönheit der Hunde sowie deren Schnelligkeit und
Leidenschaft für das Wild bekannt war.
Im Jahre 1874 fand der erste Kongress der Barsoi Liebhaber statt,
jedoch erst 1888 verabschiedete die Moskauer Jagdgesellschaft den
ersten Standard des russischen Windhundes, mit dem schließlich ein
einheitlicher Typ festgelegt wurde. Der Verfasser dieses Standards
war N.P. Jermolow. Die Grundprinzipien dieses ersten Standards
bleiben weiterhin bestehen, trotz der Änderungen, die im XX. und
XXI. Jahrhundert in den Jahren 1925, 1939, 1951, 1963, 1969, 1980,
1993, 1995 und 2006 vorgenommen wurden.
ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: Ein Hund von
aristokratischer Erscheinung, groß, trocken und stark, harmonisch
gebaut, eher hochläufig, relativ schmaler Körper. Das Format ist
leicht gestreckt. Hündinnen sind länger als Rüden.
Die Haut ist dünn, elastisch, ohne Falten. Die Muskeln sind trocken,
länglich und sehr gut entwickelt. Die Knochenstruktur ist stark,
jedoch nicht massiv.

WICHTIGE PROPORTIONEN:
• Bei Rüden entspricht die Widerristhöhe der Höhe des
Kreuzbeins oder übertrifft diese um 1-2 cm.
• Bei Hündinnen sind die beiden Höhen gleich.
• Die Länge des Körpers übertrifft etwas die Widerristhöhe.
• Die Brusttiefe entspricht annähernd der halben
Widerristhöhe.
• Die Höhe bis zum Ellbogen übertrifft leicht die halbe
Widerristhöhe.
• Der Fang ist vom Nasenschwammende bis zum Stopp etwas
länger als der Schädel vom Stopp bis zum
Hinterhauptbeinhöcker.

VERHALTEN/CHARAKTER (WESEN): Das Wesen ist ruhig;
die Reaktion auf Sichtreize ist gut ausgeprägt.
Typische Gangarten: Bevor das Wild aufgespürt wird – langsamer
und gleichmäßiger Trab; bei der Verfolgung des Wildes – voller
Galopp.
Das Verhalten gegenüber Menschen ist neutral bis freundlich.

KOPF: Aristokratisch, schmal, lang, proportional zur
Gesamterscheinung. Der Kopf ist so trocken, dass die Hauptadern
durch die Haut sichtbar sind. Von der Seite betrachtet, bilden die
oberen Linien des Kopfes eine lange, leicht konvexe Linie. Die
Augenbrauenbögen und die Jochbeinbögen sind nicht ausgeprägt.

OBERKOPF:
Schädel: Von oben betrachtet schmal, länglich, oval. Im Profil
gesehen nahezu flach. Gut ausgeprägtes Hinterhauptbein.
Stopp: Kaum sichtbar.

GESICHTSSCHÄDEL:
Nasenschwamm: Groß, bei jeder Fellfarbe immer schwarz, im
Verhältnis zum Unterkiefer deutlich hervortretend.
Fang: Lang, trocken, über die gesamte Länge gut ausgefüllt, gerade
oder leicht abfallend, nahe dem Nasenschwamm leicht gewölbt.

Der Fang ist vom Nasenschwammende bis zum Stopp etwas länger
als der Schädel vom Stopp bis zum Hinterhauptbein.
Lefzen: trocken, enganliegend, dünn, mit schwarzer Umrandung,
ungeachtet der Fellfarbe.
Kiefer/Zähne: weiß, groß, Schneidezähne eng aneinandergereiht,
Fangzähne nicht zu weit auseinander stehend. Scherengebiss.
Zangengebiss ist erlaubt, jedoch nicht wünschenswert. Vollständige
Dentalformel. Das Fehlen der 3. Molaren (M3) und eines oder zwei
P1 ist akzeptabel.
Wangenknochen: flach, nicht hervorstehend.

AUGEN: groß, mandelförmig, dunkelbraun bis braun, Augenlider
mit schwarzer Umrandung, enganliegend.

OHREN: klein, dünn, beweglich, spitz, mit kurzem Haar bedeckt.
Über der Augenlinie angesetzt, eng anliegend, rückwärts gesetzt und
nach hinten zur Nackenlinie gerichtet. Die Ohrspitzen liegen dicht
beieinander, entlang des Halses sind sie nach unten gerichtet und
enganliegend. Wenn der Hund aufmerksam ist, werden die Ohren am
Ansatz höher getragen, die Spitzen sind zur Seite oder
vorwärtsgerichtet. Gelegentlich sind ein Ohr oder beide Ohren als
„Pferdeohr“ aufgerichtet.

HALS: Lang, trocken, muskulös, leicht gewölbt, oval (seitlich leicht
abgeflacht), mäßig hoch getragen.

KÖRPER:
Oberlinie: ein fließendender Bogen.
Widerrist: Nicht betont.
Rücken: Breit, muskulös, flexibel, elastisch.
Lenden: Eher lang, gewölbt, muskulös, breit. Sie bilden zusammen
mit dem Rücken einen fließenden Bogen, der bei Rüden stärker
ausgeprägt ist als bei Hündinnen. Der höchste Punkt dieses Bogens
liegt in der Mitte, das heißt in der Region des 1. oder 2.
Lendenwirbels.
Kruppe: Lang, breit, leicht abfallend. Die Breite der Kruppe,
gemessen zwischen den beiden Hüftknochen, darf 8 cm nicht
unterschreiten.
Brust: Oval im Querschnitt, tief, nicht schmal, jedoch nicht breiter
als die Kruppe, fast bis zu den Ellbogengelenken herab reichend.
Von der Seite gesehen ragt die Brustbeinspitze leicht hervor und
befindet sich nahezu in Höhe des Schulter-Oberarmgelenks. In der
Schulterblattregion ist die Brust eher flach, wird jedoch zu den
falschen Rippen hin allmählich breiter. Die falschen Rippen sind
merklich kürzer.
Unterlinie und Bauch: Abrupt zu den Flanken aufgezogen.

RUTE:

Säbel- oder Sichelrute, dünn, lang, dicht und reichlich
befedert. Zwischen den Hinterläufen und der Flanke hindurchgeführt
muss sie bis zum Hüfthöcker reichen. Wenn der Hund natürlich
steht, hängt die Rute nach unten. In der Bewegung wird sie
angehoben, jedoch nicht über die Rückenlinie hinaus.

GLIEDMASSEN

VORDERHAND:
Allgemeines: Vorderläufe trocken, muskulös, von vorne gesehen
perfekt gerade und parallel. Die Schultermuskeln sind gut entwickelt.
Die Ellenbogenhöhe liegt etwas über der halben Widerristhöhe.
Schulter: Die Schulterblätter sind lang und schräg.
Oberarm: Lang, mäßig schräg. Der Winkel des SchulterOberarmgelenks ist gut ausgeprägt.
Ellbogen: Sie liegen parallel zur Medianebene des Körpers oder sind
(„im Feld“) leicht ausgestellt.
Unterarm: lang, trocken, ovaler Querschnitt, von Vorne gesehen
schmal, von der Seite gesehen breit, Ellbogenhöcker gut entwickelt.
Vordermittelfuß: recht lang, leicht schräg.
Vorderpfoten: trocken, schmal, länglich oval (so genannte
„Hasenpfoten“); Zehen lang, gewölbt, enganliegend; Krallen lang,
kräftig, bis zum Boden reichend.

HINTERHAND:
Allgemeines: trocken, knochig, muskulös, gut gewinkelt. Von hinten
gesehen gerade und parallel, etwas weiter gestellt als die
Vorderhand. Im natürlichen Stand leicht nach hinten gestellt.
Eine vom Sitzbeinhöcker ausgehende vertikale Linie muss entlang
der Vorderseite des Sprunggelenks und des Hintermittelfußes
verlaufen. Alle Gelenke sind gut gewinkelt. Die Muskeln der
Hinterhand müssen sehr gut entwickelt sein, insbesondere am
Oberschenkel.
Oberschenkel: Lang, stark.
Unterschenkel: Stark, ungefähr von gleicher Länge wie der
Oberschekel.
Sprunggelenk: Breit, trocken, gut entwickeltes Fersenbein.
Hintermittelfuß: Kurz, senkrecht gestellt, gerade.
Hinterpfoten: trocken, schmal, länglich oval (so genannte
„Hasenpfoten“); lange, gewölbte Zehen, eng aneinander liegend;
Krallen lang, kräftig, bis zum Boden reichend.

GANGWERK: Im Alltag ist das typische Gangwerk der
ausgreifende, freie, leichte Trab; auf der Jagd ein äußerst schneller
Galopp.

HAUT: Dünn, elastisch, enganliegend (ohne Falten).

 

HAARKLEID
Haar: lang, elastisch, seidig, leicht, wellig oder große Locken
bildend. Kleine Locken sind erlaubt.
Das Haar weist an den verschiedenen Teilen des Körpers
unterschiedliche Längen auf: Auf dem Kopf, an den Ohren und an
der Innenseite der Gliedmaßen ist das Haar sehr kurz, dicht
anliegend. Auf dem Rücken und am Hals ist das Haar länger und
häufig wellig, an der Außenseite der Schenkel und an den Flanken ist
es kürzer und kann feinere Locken bilden.
Das Schmuckhaar ist ziemlich lang und glänzend. Es befindet sich
am Hals (hier bildet es einen „Muff“), an der Unterseite der Brust
und am Bauch, sowie an der Rückseite der Vorderläufe und der
Schenkel. Die Fahne verläuft unterhalb der Rute; üblicherweise
Locken am Rutenansatz.
Farbe: Weiß, verschiedene helle Farbtöne (rotfawn, graufawn,
silberfawn: hell mit hellgrauer Schattierung); hellrot oder hellgrau an
der Haarwurzel mit dunklerem Rot oder Grau als Hauptfarbe; rot mit
schwarzer Wolkung ist häufig kombiniert mit einem dunklen Fang
(Zobel); grau (von aschgrau bis gelbgrau); gestromt: helle, rote oder
graue Hauptfarbe mit dunklen Streifen wie bei Marmor; rot;
schwarz; alle Schattierungen zwischen rot und schwarz.
Alle Farben können einfarbig, gescheckt oder mit Loh sein.
Typischerweise hellen alle Farben nach unten hin auf.
Alle Farben von Weiß bis Schwarz in jeder Kombination sind
akzeptabel, mit der Ausnahme von Braun, Blau, isabellfarbig und
deren Schattierungen, d. h. verdünnte Farben ohne schwarzen
Nasenschwamm.

GRÖSSE:
Gewünschte Widerristhöhe:
Rüden: 75–85 cm
Hündinnen: 68–78 cm

FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss
als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem
Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen
Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlergehen des Hundes, sowie
die Fähigkeit, seine traditionelle Arbeit auszuführen, zu beachten ist.
     •    2 cm Über- oder Untergröße außerhalb des Standards.
     •    Eine Körperlänge, die die Widerristhöhe um mehr als 10 %
          überschreitet oder mehr als 5 % unterschreitet.
     •    Augen nicht groß genug, tiefliegend, runde Form, hell (alle
          Haselnuss-Schattierungen).
     •    Kleine Zähne, Diastema zwischen den Zähnen. Fehlen von
          einem oder zwei PM2. Fehlen von einem oder mehreren
          Schneidezähnen aufgrund einer Verletzung, wenn der
          Gebissschluss klar definiert ist.
     •    Oberlinie nicht ausreichend fließend. Ausgeprägter Widerrist.
          Asymmetrischer Bogen. Der höchste Punkt der Oberlinie ist
          deutlich zur Kruppe verschoben.
     •    Bauch unzureichend aufgezogen, dickbäuchig, hängend.
     •    Rute etwas kurz, zu hochgetragen, seitlich getragen, mit
          geringelter Spitze.
     •    Reichlich Tüpfel am Körper im Ton der Grundfarbe.
     •    Haarkleid zu glatt, buschig, stumpf, zerzaust, Fransen und
          Befederung schlecht entwickelt, fehlende Befederung.
          Gleichlanges Haar am gesamten Körper; Haar im Haarwechsel
          zu harsch.

SCHWERE FEHLER:

     •    Grober Kopf mit loser, dicker Haut; Sattelnase, hängende
          Lefzen. Im Profil gesehen stumpfer Fang aufgrund eines zu
          wenig hervortretenden Nasenschwammes. Stark ausgeprägter
          Stopp.
     •    aufgehellte (nicht ausreichend dunkle) Farbe von
          Nasenschwamm, Augenlidern und Lefzen. Teilweise
          unpigmentierte (rosa) Nase, Lefzen, Augenlider (ohne Zeichen
          von Verletzungen).
     •    Augen klein, gelb, trüb; drittes Augenlid zu stark entwickelt.
     •    Fehlende Zähne, die unter „Fehler“ nicht erwähnt sind.
     •    Ohren tief angesetzt, nicht anliegend, weit auseinander, zu groß,
          dick, schwer, grob mit starken Knorpeln, mit abgerundeten
          Enden.
     •    Die Länge des Körpers übertrifft die Höhe am Widerrist um
          mehr als 12 % oder unterschreitet sie um mehr als 3 %. Mehr
          als 2 cm Über- oder Untergröße.
     •    Hals zu hoch oder zu tief angesetzt, runder Querschnitt.
     •    Abfallende Oberlinie vom gut ausgeprägten Widerrist zum
          Rutenansatz, stark aufgewölbter Rücken, gerader Rücken bei
          Rüden.
     •    Lende schmal, kurz, zu lang (die Länge der Lende ist der Länge
          des Rückens vergleichbar), gerade.
     •    Bauch nicht aufgezogen.
     •    Massive Unterarme, runder Knochenquerschnitt.
     •    Fleischige, gerundete oder flache Pfoten, offene Zehen.
     •    Rute kurz, dick, ohne Befederung.
     •    starke Tüpfelung am Körper, in der Farbe abweichend von der
          Hauptfarbe, Fellfarbe nach unten hin nicht heller werdend.
     •    Haarkleid zu üppig am gesamten Körper, übermäßige
          Unterwolle; raues, hartes, struppiges Haar, wenn nicht im
          Haarwechsel; keine Befederung.

DISQUALIFIZIERENDE FEHLER:

     •    Aggressive oder übermäßig ängstliche Hunde.
     •    Hunde, die deutlich physische Abnormitäten oder
          Verhaltensstörungen aufweisen.
     •    Farbe: Braun (einschließlich Kakao, Kaffee, Schokolade); Blau,
          isabellfarbig, verdünnte Farben bei denen der Nasenschwamm
          in einer anderen Farbe als schwarz ist.
     •    Vollständig unpigmentierte (rosa) Nase, Augenlider, Lefzen.
     •    Augen: alle Schattierungen von grau, grün, blau; Augen von
          unterschiedlicher Farbe.
     •    Zähne: Rück- und Vorbiss; asymmetrischer Gebissschluss.
          Unvollständige Schneidezahnreihe, wenn keine Lücke
          vorhanden ist; fehlen von mindestens einem Fangzahn, wenn
          nicht aufgrund einer Beschädigung. Fehlerhafter Zahnschluss
          der oberen und unteren Eckzähne. Nicht schließender Kiefer.
     •    Läufe: Überknöchelnd. Vorhandensein von Afterkrallen.
     •    Rute: Korkenzieherrute, Knickrute (Wirbel verschmolzen);
          kupiert, auch teilweise.

N.B.:

     • Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden
        aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
     • Zur Zucht sollen ausschließlich funktional und klinisch
        gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden.